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 Feldmanis R., Čoldere D. Die Kirche von Katlakalns. Riga – 1994. – 22 Seiten

DIE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE VON KATLAKALNS

Auf dem von Kiefern bewachsenden Dünengipfel der von dem Bächlein Olekte gebildeten Halbinsel Akmensala (Steininsel) steht die schönste Kirche in der Umgegend von Riga,  die eine beeindruckende Aussicht über den Fluß Daugava bloßlegt, nämlich die evangelisch-lutherische Kirche von Katlakalns.

Die erste Kirche aus Holz wurde in Katlakalns schon im 17. Jahrhundert aufgebaut. Die zweite, die auch aus Holz war, wurde an demselbem Ort im Jahre 1732 errichtet. Die Kirche, die wir jetzt haben, und die aus Stein gebaut ist, wurde am 9. Juli 1794 eingeweiht. Die Bauerbeiten jetziger Kirche dauerten zwei Jahre (1792-1794). Die Kirche wurde von Rigaer Architekten  Christoph Haberland projektiert.

Christoph Haberland wurde 1750 in Riga geboren. Seine Eltern entstammten aus Annaberg in Sachsen. Christoph Haberland wählte den Beruf seines Vaters und Großvaters. Zuerst verarbeitete er Kalk im Kalkbrennerei, später arbeitete er als Gehilfe des Baumeisters Johann Peter Leicht bei dem Bau des neuen Ratshauses von Stadt Riga. Auf solcher Weise hat er sich die berufsmäßigen Fertigkeiten des Maurers angeeignet. 1768 wurde er als Lehrling in der Maurersgilde aufgenommen. Acht Jahre seines Lebens hat Christoph Haberland im Ausland verbracht, um, wie die Historiker behaupten, in Dresden und Berlin die Kenntnisse seines Berufes zu vervollkommnen.

1778 wurde Christoph Haberland ein Bürger von Riga, wie auch einer von den Baumeistern der Stadt. Seit 1789 bekleidete er das Amt des Hauptarchitekten von Riga.

Christoph Haberland hat die Kirche in Alūksne (1788), die Kirche von hl. Johannes in Valka, die Holzkircke von Gertrude in Riga (1779) und viele Wohngebäude projektiert.

Die Kirche von Katlakalns ist die letzte schöpferische Arbeit des Architekten. Sie zeichnet sich mit der Schönheit seiner Form und einzigartig origineller Konstruktion aus. Die Steinkuppel, die im Durchmesser 18 Meter lang ist, und die Gewölbe über der Rotunda erinnert in Miniatur an das Pantheon in Rom. Der Stil des Klassizismus ist leicht an die innere und äußere Formation der Kirche zu bemerken. Um die Kirche zu verzieren, hat Christoph Haberland seine beliebte Bauelemente benutzt, nämlich die grob bebaute Steine an den Ecken des Gebäudes und die klassische Anordnung von gepaarten Pilastern. Wenn man das in Betracht zieht, wie der Architekt die Konstruktion des Portalbogens bearbeitet hat, dann kann man an dem Gebäude auch die Tendenz des Barokstils bemerken.  

Wenn man die Innenseite von der Kirche von Katlakalns besichtigt, kann man die einzigartige architektonsiche Ausführung des Gebäudes am besten verspüren. Das Heiligtum ist breit und macht einen vergrösserten Eindruck der Geschlossenheit und des Lichtes. Der Hauptaltar ist gegenüber dem Eingang eingeräumt, und man kann ihn von allen Seiten des bogenförmigen Räumes sehen. Das Heiligenbild, das zwischen den retablen Säulen eingeräumt ist, ist die Varietät der Bibelgeschichte von Christus und Peter auf der stürmischen See. Diese Geschichte ist besonders beliebt in den Gebieten von Fischern und Seeleuten.

Die Kirchenbänke sind in konzentrischen Kreisen um den kleinen Innenkreis des Altars geordnet. Die acht Paare der Pilaster verteilen die Gebäudewand in den Abteilungen und unterstützen den mit dem Lorbeerkranz verzierten Entablement. Bei der näheren Betrachtung der Kuppel kann man diese Pilaster in den flachen Vorsprüngen umformiert sehen, die später dann einen Kreis mit dem Kronleuchter in der Mitte bilden.

Ein von den am meisten verzierten Silberobjekten, das auch heute in den Gottesdiensten gebraucht wird, ist der Wienbecher des heiligen Abendmahls, der im Jahre 1739 von dem Ratgeber der Stadt Riga Gotthart von Vegesack der Gemeinde von Katlakalns gespendet wurde. Den Becher wurde von dem Silberschmied Christopher Dey hergestellt.

Für den Stil des Kirchengebäudes sind wichtig auch die zwei oder drei zweigigen Armleuchter, die von dem Handwerker aus St. Petersburg Johann Wilchelm Ludwig ausgeschmiedet wurden. Unter den anderen gemeinsamen Objekten kann man auch einen Weinkelch, ein masssives Kruzifix und einen Kronleuchter finden. 
 

 

 

  

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